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PRAXISKLINIK FÜR KIEFER- UND GESICHTSCHIRURGIE

Dr. U. Anstett · Dr. A. Ferraraccio · Dr. Dr. H.O. Werner

BEHANDLUNG
VON RISIKOPATIENTEN

Bei Menschen mit vielen Erkrankungen, die viele Medikamente einnehmen besteht die Befürchtung, dass ein oralchirurgischer Eingriff zu Komplikationen führen kann. Deshalb treffen wir vor der Behandlung Vorsichtsmaßnahmen und erheben eine ausführliche Anamnese – bei Bedarf mit Hilfe des behandelnden Hausarztes.

In vielen Fällen leiden Risikopatienten unter Herzerkrankungen und müssen sogenannte blutverdünnende Medikamente einnehmen. Vor einer oralchirurgischen Operation kann es nötig sein, diese Medikamente in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt abzusetzen. Auch Tumorpatienten nach oder während einer Chemotherapie oder Bestrahlung gehören zur der Gruppe der Risikopatienten.

Häufige weitere Erkrankungen, die Einfluss auf die kieferchirurgische Behandlung haben, sind Diabetes mellitus, Osteoporose mit Einnahme von Bisphosphonaten, die wiederum den Knochenstoffwechsel beeinflussen.

Wir nehmen uns viel Zeit für die Anamnese und das Vorgespräch mit Ihnen, damit wir genau einschätzen können, in welche Gruppe wir Sie einteilen können: hohes, mittleres oder niedriges Risiko. Basierend darauf entscheiden wir, ob entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen.